DFA - Dynamic Filtration Analyzer

Der DFA – Dynamic Filtration Analyzer bestimmt schnell und exakt den Einfluss von Chemikalien auf Filtrationseigenschaften von Fasersuspensionen durch eine automatische Analyse von Entwässerung und Retention.

Das Filtrationsmessgerät wird über einen PC betrieben. Die benutzerfreundliche Software steuert die Messung und ermöglicht eine komplexe Analyse und Darstellung aller Ergebnisse. Um verschiedene Prozessbedingungen zu simulieren, werden alle relevanten Daten für die Konfiguration des Mischprofils gespeichert und für die automatischen Messungen verwendet.

Der Nutzer wählt ein Mischprofil oder stellt alle relevanten Mischparameter ein, bevor die Messung gestartet wird. Danach füllt sich die DFA-Rührkammer mit der Fasersuspension. Die Suspension wird anschließend nach dem vorab ausgewählten Mischprofil und den eingegebenen Parametern gerührt. Es ist möglich die chemischen Zusatzstoffe während des Rührprozesses zu dosieren, um den Entwässerungs- und Retentionsprozess zu beeinflussen. Durch das Verwenden akustischer Signale wird der Nutzer darauf aufmerksam gemacht, wann Chemikalien zugeführt werden sollen. Ein Ventilhahn öffnet sich automatisch, wenn der Mischprozess beendet ist. Die Filtration durch das ausgewählte Sieb startet sofort.

Das Filtrat wird kontinuierlich mit etwa fünf Proben pro Sekunde gemessen. Die Menge des Filtrats wird in einem Diagramm als Zeitfunktion dargestellt. Die Computersoftware ermöglicht die Darstellung verschiedener Diagramme und Ergebnisvergleiche, es können alle Parameterarten zu den Diagrammen hinzugefügt oder vergleichbare Diagramme erstellt werden. Zum Beispiel kann die Menge der Chemikalienzufuhr mit der Dehydrationsgeschwindigkeit verglichen werden. Auch der Export aller Messdaten in eine EXCEL-Tabelle für weitere Analysen und Datenspeicherung ist möglich. Das Instrument verfügt ebenso über eine integrierte pH-Messung.

Retentionsmessung:

Das DFA-System ist mit der Möglichkeit ausgestattet die „Totale Retention“ und die „Füllstoff-Retention“ zu berechnen. Das System produziert ein Filtrat für die Bestimmung der Retention. Es können verschiedene praktische Filtrationsbedingungen mit einem magnetischen Ventilhahn unter dem Filter und den verschiedenen Mischgängen. Der Filter bleibt durch die Mischgänge sauber. Der Nutzer muss den Füllstoffgehalt oder den Gesamt-Feststoffgehalt des Filtrats und der Probe in den PC eingeben und erhält Angaben zur Gesamt- oder Füllstoff-Retention durch die DFA-Software.

SCAN-CM 66:05 (2005):

Die SCAN-Test-Methode beschreibt das Verfahren zur Bestimmung der Feinstoffinhalte aller Suspensionsarten mit Hilfe eines Faserfraktioniergerätes mit Einzelsieb.

Technische Daten:

  • Abmessungen:
    • Länge: 189 mm
    • Tiefe: 255 mm
    • Höhe: 501 mm
  • Gewicht:
    • 17,5 kg
    • Mobiler Transportkoffer für Luftfracht: 10,5 kg
  • Stromversorgung:
    • Anschlussspannung: 85 - 264 V AC
    • Frequenz: 47 - 63 Hz
    • Maximaler Verbrauch: 80 W
    • Gerätesicherungen: 1 x 10 A träge
  • Einsatzbedingung:
    • Umgebung: + 10 °C bis + 40 °C
    • keine Kondensation
  • Transport- und Lagerbedingung:
    • Umgebung: - 10 °C bis + 40 °C
  • Ergebnis:
    • Entwässerungskurven (Zeit/Filtratmenge)
    • Gesamt-Retention
    • Füllstoff-Retention
    • pH-Wert
  • Probenspezifikation:
    • 500 ml bis 1000 ml
    • Feststoffkonsistenz etwa 0,5 % bis 2 %
  • Tolerierbare Probentemperatur:
    • + 5 °C bis + 70 °C
  • Maßeinheit:
    • Filtrationsmenge/Sekunde
  • PC Systemanforderungen:
    • Betriebssystem: Windows 2000 / XP / Vista
    • USB-Anschluss
  • EU-Richtlinien:
    • EN 50081
    • EN 50082
    • EN 61010
  • Sicherheitsklasse:
    • Sicherheitsklasse I
  • Siebe:
    • Standardsiebe (Schopper-Riegler):
    • Siebweite 62 mit Draht 0,16 mm
    • Siebweite 18 mit Draht 0,40 mm
    • Siebweite 25 mit Draht 0,30 mm
    • Siebweite 40 mit Draht 0,22 mm
    • Siebweite 50 mit Draht 0,20 mm
Anhänge:
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